
| 11/2008 Die LXI-Ethernet-Schnittstelle wird mehr und mehr als innovative und zugleich preiswerte Alternative zu der seit langer Zeit in der Messtechnik eingesetzten GPIB-Schnittstelle akzeptiert. Dies trifft auch in hohem Maße auf Stromversorgungsgeräte zu, zumal hier des öfteren viele Geräte in einem Systemverbund von einem Steuerrechner kontrolliert werden müssen. Der Hersteller Sorensen/Ametek hat dem schon sehr früh Rechnung getragen und bereits viele seiner Modellreihen mit dieser Schnittstelle, teilweise sogar standardmäßig, ausgerüstet (Vertrieb CME CompuMess Elektronik GmbH, 85716Unterschleißheim).
Nahezu alle PC’s verfügen standardmäßig schon über eine Ethernet-Schnittstelle. Im Vergleich zu der bisher in der Messtechnik üblichen IEC/GPIB-Karte spart der Anwender dadurch erhebliche Zusatzkosten auf der Rechnerseite ein. Zusätzliche Vorteile sind die wesentlich größere mögliche Kabellänge von bis zu 100m zwischen PC und Gerät, die nicht limitierte Anzahl der am Bus verwendeten Geräte, eine hohe Datenübertragungs-Geschwindigkeit, eine hohe 16Bit Auflösung für Programmierung und Rücklesung und eine hohe Störunempfindlichkeit. Im Gegensatz zu manch anderen `einfachen` Ethernet Schnittstellen-Lösungen, ist in den Sorensen/Ametek-Stromversorgungen bereits eine Web-Browser Interface Firmware integriert. Dies erlaubt die intuitive Einstellung des Gerätes ohne die Notwendigkeit eine zusätzliche Software dafür zu benötigen.
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